Wir und der Hof.

Alles rund um den Kräuterhof Zach.

Der Bauernhof.

Seit 1977 werden auf unserem Hof Kräuter gepflanzt. Doch neben den über 50 Kräutern, die hier wachsen, ist unser Bauernhof auch sonst sehr abwechslungsreich gestaltet. Auf unseren Feldern wachsen verschiedene Kartoffel- und Getreidesorten sowie Gründüngungspflanzen;  in unserem Stall leben Kühe und Kälbchen. Durch diese vielfältige Bewirtschaftung bleiben unsere Felder nachhaltig gesund – auch für die nächsten Generationen.

Familie Zach

Die Menschen dahinter.

Andreas.

Stärken: Beherztheit, Ambition, Einfallsreichtum

"wenn Wir mal Was anfangen, schaffen Wir das auch"

Elisabeth.

Stärken: Ehrlichkeit, (Gast-)Freundlichkeit, Durchhaltevermögen

"schöner Tee ist die beste Werbung, die Leute kennen den Unterschied"

Karl.

Stärken: Besonnenheit, Weitsicht, Erfahrung

"man darf nie vergessen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen"

Ein Rad das sich dreht

Kreislaufwirtschaft.

Unsere Geschichte.

Seit jeher ein Familienbetrieb war der Bauernhof der Familie Zach einer der typischen Waldviertler Höfe. Eine gemischte Landwirtschaft mit dem Anbau von Kartoffeln und Getreide, Milchkühen im Stall, der Wiesen- und Waldpflege.
Inspiriert durch Pfarrer Rauscher, den Vorsitzenden des in der Nähe liegenden “Vereins der Freunde der Heilkräuter”, begann man in den 1970er Jahren Kräuter zu sammeln. Da die Mengen hierbei oft stark begrenzt waren und die Arbeit sehr anstrengend und mühselig war, entschloss man sich 1978 erstmals einige Kräuter am Feld anzubauen.
Dies bedeutete sowohl eine technologische als auch eine mentale Umstellung der Gewohnheiten. Da es in diesem Bereich der Landwirtschaft nur sehr wenige Erfahrungen gab, und so keine spezifischen Geräte zur Bodenbearbeitung bzw. zur Ernte, so wurde mit starker Überzeugung und Ausdauer an den Kräuteranbau mit Hacke und Sichel herangegangen.. Unkraut- oder Schädlingsbekämpfungsmittel wurden nicht eingesetzt, da dies mit dem Gedanken der natürlichen und gesunden Kräuter nicht vereinbar war.


1984 entschloss man sich gleichzeitig mit der Übernahme des Bauernhofes durch die nächste Generation diesen Gedanken des natürlichen Zusammenlebens und Bewirtschaftens der Natur auf den ganzen Betrieb anzuwenden, der Kräuterhof Zach wurde Mitglied beim Verband Bio-Ernte-Austria. An diese Richtlinien hält sich der Kräuterhof Zach bis heute hin und arbeitet als anerkannter, kontrollierter Bio-Betrieb.
Mit der neuen Generation kam auch ein neuer Wind im Erfindungsreichtum. So konnte die Kräuterbearbeitung bzw. deren Verarbeitung immer mehr modernisiert werden, der Ablauf weniger anstrengend werden, und schließlich das Sortiment der Kräuter auf 70 verschiedene Sorten anwachsen.
Eines der größeren Modernisierungsprojekte war 2003 die Erneuerung der gesamten Trocknungsanlage für die Kräuter, dabei wurden jedoch keinesfalls die Wurzeln in der Natur vergessen. Die Warmluft wird basierend auf einer naturfreundlichen Holzheizung erzeugt, wobei das Holz aus dem eigenen Wald stammt und somit wieder der Kreislauf der Natur erhalten bleibt.

Die Natur, ein Juwel

Ein schönes Fleckchen Erde.

Die Landschaft des oberen Waldviertels wird geprägt durch seine zahlreichen Moore, Teiche, Wackelsteine und Naturparks. Im kleinen Dorf Gebharts wo sich unser Kräuterhof befindet, liegen überwiegend sandige Böden vor. Zusammen mit dem niederschlagsreichen Klima haben hier unsere Kräuterpflanzen die günstigen Bedingungen, um sich zum hochwertigen Kräutertee zu entwickeln. 

Gedanken

Nachhaltigkeit.

auf einen möglichst geschlossenen betrieblichen Nährstoffkreislauf zu achten,

 

die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu verbessern,

Menschen, Tiere und die Umwelt niemals negativ zu beeinträchtigen.

Gesund bleiben.

Pflanzenschutz ohne synthetisch-chemische Mittel
 unsere Kräuter wachsen, ohne je mit einem Spritzmittel in Kontakt zu kommen

Anbau wenig anfälliger Sorten in geeigneten Fruchtfolgen
die angebauten Sorten haben sich bewiesen und durch die vielen verschiedenen Pflanzen wird eine weite Fruchtfolge ermöglicht, die dem Bodenleben gut tut

Ausschließlich mechanische Regulierung von Beikräutern
Jäten, Handhacken, Striegeln, Hacken

Keine Verwendung von leicht löslichem mineralischen Handelsdünger, sondern Ausbringung von organisch gebundenem Stickstoff in Form von Mist oder Kompost
der Mist wird von unseren großzügigen Rindern zur Verfügung gestellt

Pflege der Bodenfruchtbarkeit durch eine ausgeprägte Humuswirtschaft
nach der Ernte säen wir Begrünungen auf die Felder, um Erosion zu vermeiden, das Bodenleben so wie auch das Leben über dem Boden erhält so einen Lebensraum

an die Fläche angepasster Viehbesatz
unsere glücklichen Tiere teilen sich den Stall, wo sie mit dem Stroh spielen können, sowie auch den Auslauf und die Weide, wo sie das geschehen am Hof beobachten oder einfach den Tag genießen können